Mittlerweile gibt es eine Menge verschiedener Speichermedien, wie den USB-Stick oder Speicherkarten mit den unterschiedlichsten Formaten. Dennoch ist und bleibt die externe Festplatte das am häufigsten genutzte Speichermedium für größere Datenmengen.

Externe Festplatten, sind im Gegensatz zu den internen nicht in einem PC, Laptop oder einem Tablet eingebaut. Sie verfügen über ein eigenes Gehäuse und eine Schnittstelle wie USB, Firewire, eSata oder Thunderbolt, mit dessen Hilfe man sie mit einem PC oder Laptop verbindet. Auch für den Anschluss an einen WLAN-Router sind bestimmte Modelle geeignet, wodurch sie mehreren Endgeräten im WLAN-Netz zur Verfügung stehen.

Angeboten werden externe Festplatten bereits fertig konfektioniert mit einer Speicherkapazität von bis zu 10 Terabyte. Es gibt sie in den Formaten 2,5 und 3,5 Zoll. Besonders ausführliche Angaben dazu findet man in einem Externe Festplatten Test.

Die kleineren Modelle sind durch ihre Kompaktheit und Leichtigkeit gut für den mobilen Einsatz geeignet. Zudem laufen sie auch noch sehr leise und energiesparend. Dafür ist ihre Kapazität derzeit begrenzt auf 4 Terabyte. Und sie besitzen keinen Netzschalter.

Externe 3,5 Zoll Festplatten bieten höhere Kapazitäten und sind aufgrund ihrer Größe meist im stationären Gebrauch im Einsatz. Sie sind derzeit mit bis zu 10 Terabyte ausgestattet. Im Gegensatz zu ihren kleineren Kollegen benötigen sie eine eigene Stromzufuhr und sind zudem noch lauter im Betrieb. Das ist der Ausstattung mit einem Lüfter geschuldet, der sie vor Überhitzung schützen soll. 

Welche Anschlussarten bieten externe Festplatten

Die externen Festplatten verbindet man entweder über ein Kabel mit dem Rechner, je nach Typ mit USB, Firewire und beiden Anschlussarten oder mithilfe von Apples neuer Schnittstelle Thunderbolt.

Andere verfügen über ein eigenes WLAN-Modul, auf welches kabellos zugegriffen werden kann. Allerdings werden dabei oft geringere Datenraten erzielt. Sie haben jedoch den Vorteil, dass sich auch Endgeräte ohne passende Schnittstelle per WLAN mit ihnen verbinden können, wie zum Beispiel das Smartphone oder Tablet.

Da heutzutage die meisten Rechner mit USB ausgestattet sind, findet man bei externen Festplatten diesen Anschluss als Standardeinrichtung. Hier gilt zu beachten, dass USB 2.0 Anschlüsse deutlich langsamer bei der Datenübertagung sind als die neueren USB 3.0 Anschlüsse. Diese ermöglichen ein Datenübertagungsvolumen von bis zu 500 MB pro Sekunde.

Wozu benötigt man eine externe Festplatte?

Hauptsächlich werden externe Festplatten genutzt, um wichtige Daten zu speichern. Außerdem ermöglichen sie den Datentransport von einem Rechner zu einem anderen. Oftmals werden sie auch dazu verwendet, die Speicherkapazität des Rechners zu erweitern, indem man einfach Daten, Fotos und Videos, auf welche man nicht ständig zugreifen muss, vom Rechner auf die Festplatte verschiebt. Und sie bietet Sicherheit für wichtige Daten bei einem eventuellen Computerausfall. So können mit der externen Festplatte regelmäßige Datensicherungen durchgeführt werden. Für jemanden, der eventuell auch von zu Hause aus arbeiten möchte, bieten sie die Möglichkeit der Datenmitnahme.

Wie hoch ist die Lebensdauer einer externen Festplatte?

Sie sind in der Regel mit sehr robusten Gehäusen ausgestattet, was sie recht langlebig macht. Die einzige Schwachstelle ist der verbaute Controller zur Ansteuerung der Festplatte. Im Allgemeinen gelten für die externen Festplatten die gleichen Haltbarkeitskriterien wie für die Festplatten in einem PC.

Sollte einmal der Controller ausfallen ist es durchaus möglich, die Festplatte in einem anderen Gehäuse weiter zu verwenden.

Neben den zahlreichen mit Standardgehäusen ausgestatteten Modellen gibt es auch welche für den Outdoor Bereich. Das sind die sogenannten Rugged-Modelle, welche dank ihrer Pufferung starke Erschütterungen absorbieren können und somit die Festplatte im Inneren vor Beschädigungen schützen.

Nicht selten sind externe Festplatten rund um die Uhr im Einsatz. Es gibt daher spezielle Festplatten-Serien, die für diese Belastung zugeschnitten sind. Sie arbeiten zum einen vibrationsarm und damit leiser und kommen zum anderen mit höheren Betriebstemperaturen durchaus zurecht.

Einige Hersteller statten ihre Modelle mit zusätzlichen Features aus, wie zum Beispiel einer AES-Verschlüsselung, einem Tastenfeld für Zugangscodes oder einem Fingerabdruckscanner.

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